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19.09.2022

Bahnhofsbereiche sicher, gerecht und einladend gestalten

Leseempfehlung: KoSID-Broschüre zur Sicherheit im Bahnhofsbereich
 

Nach drei Jahren ist das Projekt KoSID zur Sicherheit im Bahnhofsbereich der Stadt Wuppertal abgeschlossen. KoSID behandelte vor allem die Neugestaltung von vormals schwierigen Transiträumen, in denen sich in Zukunft hohe Sicherheit mit hoher Aufenthaltsqualität für alle Nutzer*innengruppen verbinden soll.
 

Herzlichen Glückwunsch an die Beteiligten für eine überaus gelungene Broschüre, die das Projekt mit seinen Ansätzen, den Entscheidungsträger*innen und den Ergebnissen vorstellt. Deutsch-Europäisches Forum für Urbane Sicherheit e.V. (DEFUS)-Geschäftsführerin Anna Rau ist mit einem Input zur bürger*innenorienterten Sicherheitszusammenarbeit in öffentlichen Räumen vertreten. Deren Gelingen hängt vor allem an einem Fokus auf kleinräumliche Arbeit, die mit kleinen Schritten stetigen, sichtbaren, überprüfbaren und anpassbaren Fortschritt erzielt, statt alle Probleme auf einmal mit einer umfassenden Planungsmaßnahme anzugehen. Die zuständigen Behörden und Akteursgruppen müssen dabei von Anfang an, auf Augenhöhe, und mit einer langfristigen Perspektive zusammenarbeiten. Die Beteiligung der Bürger*innen wiederum ist extrem wichtig, verlangt aber ausnahmslos gute Vorbereitung, ausreichende Ressourcen und ein realistisches Erwartungsmanagement - und dies vor, während und nach der Beteiligungsarbeit, um Enttäuschungen vorzubeugen und Akzeptanz für die Resultate zu gewinnen.  

[Foto: Bo Tackenberg]


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