Aktuelles

12.06.2019

Nürnberg, Gladbeck, Berlin und Hannover sind neu dabei

Seit November 2018 ist das Deutsch-Europäische Forum für Urbane Sicherheit um vier Mitglider gewachsen. Es freut uns sehr, dass wir mit Nürnberg nun eine weitere bayrische Großstadt in unserem Netzwerk begrüßen können. Die Stadt Gladbeck verstärkt die Vernetzung des Ruhrgebiets mit deutschen Städten und Europa. DEFUS hat seit seiner Gründung im Jahr 2010 den Sitz seiner Geschäftsstelle in Hannover. Es ist sehr gut, dass unsere "Heimatstadt" nun auch Mitglied im Städtenetzwerk ist. Die Mitgliedschaft Berlins, als erster Stadtstaat und Hauptstadt, ist inbesondere für dem Austausch mit den anderen europäischen Hauptstädten, die bei Efus Mitglied sind, und für den intensiven Austausch auf deutscher Ebene ein großer Gewinn.

 

01.06.2019

Deutsches Institut für Urbanistik und DEFUS arbeiten eng zusammen

Wenngleich Sicherheit in erster Linie eine staatliche Aufgabe ist, richten sich die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger für sicherere Lebensräume gerade auch an die Städte und Gemeinden. Von kommunaler Seite wird eine breite Palette von Maßnahmen und Konzepten zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum umgesetzt. Sie umfasst ordnungsrechtliche, personelle, technische, baulich-gestalterische, sozial-räumliche Maßnahmen und vor allem auch die Information und die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Das Difu ist seit Jahren im Themenfeld „Urbane Sicherheit“ forschend tätig, entwickelt und veranstaltet Fortbildungsformate für Führungs‐ und Fachpersonal aus Kommunen, Polizei, Kammern, Verbänden sowie Ratsmitgliedern und hat zahlreiche Veröffentlichungen zu entsprechenden Themen vorgelegt. Efus und DEFUS arbeiten seit 30 Jahren zum Thema Urbane Sicherheit und vertreten als europäisches Städtenetzwerk die kommunale Perspektive zum Thema Sicherheit. Die Zusammenarbeit des kommunalen Forschungsinstituts und des Städtenetzwerks birgt viele Synergien, die in Zukunft intenvis genutzt und gelebt werden sollen.

Geplant sind gemeinsame Veranstaltungen, die gemeinsame Beteiligung an Projekten und der intensive Austausch auf der Arbeits- und Gremienebene.

23.05.2019

DEFUS & Efus auf dem Deutschen Präventionstag in Berlin

Der 24. DPT ist am Dienstag zu Ende gegangen. Im Rahmen des diesjährigen Schwerpunktthemas „Demokratieförderung“ wurde immer wieder der Blick auf die Bedeutung von Teilhabechancen und Beteiligungsmöglichkeiten gelegt. Auch in Fragen der kommunalen Prävention und lokalen Sicherheitspolitiken wird zunehmend die Beteiligung der Bürger und insbesondere von marginalisierten Bevölkerungsgruppen eingefordert. Bundesministerin Dr. Franziska Giffey kündigte an, das bundesweite Programm „Demokratie leben!“ zu entfristen und auf dauerhafte und nachhaltige Beine zu stellen. Dies entspricht den Forderungen der Kommunen, die immer wieder die kurzen Projektlaufzeiten und den damit verbundenen zeitlichen und personellen Aufwand für die Mittelbeschaffung kritisierten.

Der gemeinsame Stand von Efus und DEFUS war über zwei Tage hinweg gut besucht. Mitglieder nutzen den Stand als Treffpunkt und Interessierte erkundigten sich über die Aktivitäten von Efus und DEFUS. Resümierend lässt sich feststellen, dass das Thema der urbanen Sicherheit an Aufmerksamkeit gewonnen hat und die Nachfragen dazu auch im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich zugenommen haben. Auch mit Vorträgen waren Efus und DEFUS präsent und konnten sich über ein reges Interesse und eine erfreulich große Zuhörerschaft freuen.

Ein extra Angebot für die DEFUS-Mitglieder war die Führung durch die Neuköllner High-Deck Siedlung, die sowohl auf Grund der Baustruktur als auch der sozialen Durchmischung als problematisch gilt. Die Quartiersmanagerin Frau Müller berichtet aus ihrem 19jährigen Berufsleben und führte die 10 Mitglieder in einer kurzen Regenpause durch das von ihr betreute Quartier. Mit Leidenschaft und Herzblut gelingt es der Quartiersmanagerin und ihren Mitarbeitern einen Teil der Bewohner zu aktiveren und für die Belange der Siedlung stark zu machen. Ein einführender Besuch im Kindertreff und der Bericht der Leiterin, Frau Kaufmann, zur Arbeit mit den Kindern aus stark sozialbenachteiligten Verhältnissen rundeten den Besuch ab. Die High-Deck Siedlung und die sehr engagierte Arbeit der Quartiersmanagerin und der Sozialarbeiter vor Ort verdeutlichten eindrücklich, dass Vorschläge zur inneren Sicherheit mit mehr Polizei und Videoüberwachung alleine die Probleme in einer solchen Siedlung nicht lösen. Nur ein sozialräumlicher Ansatz mit kleinteiligen Lösungen, gepaart mit Videoüberwachung zum Beispiel zum Schutz von Einzelhändlern vor Überfällen, bringen Verbesserungen für die Bewohner und den Stadtteil.

Wir freuen uns schon auf den 25. Präventionstag, vom 27.-28. April 2020 in Kassel der sich mit dem Titel Prävention 4.0 der Verbindung von digitaler mit analoger Prävention  widmen wird.

16.05.2019

24. Deutscher Präventionstag in Berlin

Wie immer haben Efus & DEFUS einen Stand auf dem DPT. Wir freuen uns über zahlreiche Besuche und Gespräche mit Ihn an unserem Stand.

Dieses Jahr wird Urbane Sicherheit auch durch Mitglieder und Mitarbeiter von Efus und DEFUS in zahlreichen Vortragsveranstaltungen und Projektspots thematisiert.

Montag, 20. Mai, 15 bis 17 Uhr,  Festival Center
Aufbruch zu einer Strategie der gesamtgesellschaftlichen Gewaltprävention - Initiative Gesamtgesellschaftliche Gewaltprävention (IGG)
Erich Marks, Dirk Wurm auf dem Panel neben Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Polizei und Justiz
Programm
Die Initiative Gesamtgesellschaftliche Gewaltprävention ruft die Bundesregierung dazu auf, gemeinsam mit Ländern und Kommunen,  freien Trägern, einschlägigen Institutionen und Organisationen aus dem Bereich der Gewaltprävention und der Wissenschaft eine Strategie für die Entwicklung gesamtgesellschaftlicher Gewaltprävention zu erarbeiten und umzusetzen. Sehr gerne können Sie diese Idee und Initiative mit Ihrer Unterschrift unterstützen und den Neuköllner Aufruf hier unterzeichnen. Im Rahmen der Veranstaltung wird die Initiative und deren Ansinnen vorgestellt. Dirk Wurm vertritt DEFUS und die kommunale Perspektive.

Montag, 20. Mai, 15:30 bis 15:50 Uhr, Estrel-Saal C-2
Präventionskonferenzen zur Stärkung lokaler Bündnispartner, Stadt Essen, Matthias Blackert

Montag, 20. Mai, 16:00 - 16:45
Sicherheit im Bahnhofsviertel (SiBa) – Neue empirische Befunde
Aktueller Bericht aus dem SIBA Forschungsprojekt, bei dem Düsseldorf, München, der DPT und DEFUS als Partner teilnehmen.

Montag, 20. Mai,16:30 - 16:50 Uhr, Estrel-Saal C-2
Raumintervention – Nutzungsvielfalt durch Beteiligung
Stadt Augsburg, Janina Hentschel

Dienstag, 21. Mai, 10:00 - 10:45 Uhr, Raum Straßburg
Sucht und Auswirkungen auf das Zusammenleben in den Städten
Stadt Augsburg & Efus, Dirk Wurm, Janina Hentschel, Moritz Konradi

Dienstag, 21. Mai, 12:00 - 12:45 Uhr, Raum IV
Wer ist zuständig für die Sicherheit im öffentlichen Raum?
DHPOL & DEFUS, Dr. Michael Wendekamm, Anna Rau
 

06.05.2019

Städte und Regionen für Sicherheit und Demokratie

Im Vorfeld der Efus Generalversammlung lädt Efus Vertreter der EU-Kommission, des EU-Parlaments und von Kommunen zu einem intensiven Austausch zur Rolle von Städten und Gemeinden in der Gestaltung einer europäischen Sicherheitspolitik am 25. Juni nach Augsburg ein.

Die Dimension der urbanen Sicherheit wird noch zu wenig auf europäischer Ebene diskutiert. Dabei sind es gerade die Städte und Gemeinden, die den Bürgern im höchsten Maße Sicherheit bieten.

Die Veranstaltungssprachen sind Englisch und Französisch.

Zum ausführlichen Programm

Zur Anmeldung

16.04.2019

„Eine Sicherheit – viele Akteure“ Kriminalpräventiver Dialog in Thüringen

Die europäischen Städte gehören zu den sichersten der Welt und bieten ihren Bürgern Räume der Sicherheit, der Freiheit und des Wohlbefindens. Ein attraktives Stadtleben ist nicht voraussetzungslos. Viele Ideen, viele Anstrengungen und viele Ressourcen sind notwendig, um das ‚Kunstwerk‘ Stadt an die notwendigen globalen Veränderungen anzupassen. Eine zunehmend wichtige Voraussetzung für ein friedliches und gerechtes Miteinander in Ballungsgebieten ist das Thema Sicherheit und Ordnung.

Urbane Sicherheit umfasst eine große Vielfalt von Aufgaben, an ihrer Schaffung und Aufrechterhaltung sind eine Vielzahl von Akteuren beteiligt. Dass Sicherheit ein Gemeinschaftsgut und von grundlegender Bedeutung für unsere Demokratie ist, lässt sich nicht ernsthaft bestreiten. Wie wir sie garantieren und dabei wichtige Prämissen unseres Zusammenlebens – wie insbesondere den Wunsch nach Freiheit und die Achtung der Menschenrechte – nicht aus dem Blick verlieren, ist eine Frage, die auch diejenigen mitbeantworten wollen und sollen, die ansonsten oftmals lediglich Zielgruppe von Sicherheitspolitik sind.

Die Veranstaltung richtet den Blick auf die Herausforderungen im Bereich der urbanen Sicherheit, denen sich die Kommunen gegenwärtig und künftig gegenübersehen und stellt zugleich die grundlegenden Prämissen einer Idee von Prävention dar, die dieser gemeinsamen Verantwortung für urbane Sicherheit Rechnung trägt.

Vortrag im Rahmen des Kriminalpräventiven Dialogs des Landespräventionsrats Thüringen in Erfurt.

Evangelisches Augustinerkloster zu Erfurt
Haus der Versöhnung - Johannes-Lang-Saal
Augustinerstraße 10
99084 Erfurt

Montag, 29. April 2019
18.30 Uhr

Referentin: Anna Rau, Geschäftsführerin des Deutsch-Europäischen Forums für Urbane Sicherheit (DEFUS)

Eine Veranstaltung des Landespräventionsrat Thüringen
Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales
Steigerstraße 24 • 99096 Erfurt
www.lpr-thueringen.de

11.04.2019

Öffentlicher Raum, Integration und Videoüberwachung

Videoüberwachung im öffentlichen Raum, ausreichend Polizeipräsenz vor Ort, schnelles Vorgehen gegen illegale Müllablagerung und eine umfassende Kriminalprävention: Um urbane Sicherheit zu gewährleisten, ist ein ganzheitliches Verständnis gefordert. Aus diesem Grund findet am Freitag, 5. April, der Mannheimer Sicherheitstag statt, den die Stadt gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Mannheim und dem "Behörden Spiegel“ erstmalig durchführt. "Ob eine Stadt sicher ist oder nicht, ist ein Gefühl, das die Bürger ganz subjektiv empfinden – egal, was die Statistik sagt. Über diese Diskrepanz möchten wir uns mit anderen Kommunen und Organisationen austauschen und Wege für die Zukunft finden, als Stadt noch lebenswerter zu sein“, erklärt Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht den Hintergrund.

28 Städte, darunter sieben aus Baden-Württemberg, sowie 45 Organisationen wie Polizeipräsidien, Ordnungsämter, Universitäten, Fraktionen im Landtag, Ministerien oder Verbände haben an dem gut besuchten Sicherheitstag teilgenommen. In drei parallelen Workshops diskutierten die Teilnehmer*innen die Themen "Videotechnik – technische Unterstützung im digitalen Zeitalter“, "Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft – Herausforderungen und gelingende Ansätze in den Bereichen öffentlicher Sicherheit und Integration“ und "öffentlicher Raum – lebenswerter Raum der Sicherheit und Freiheit (?)“.  Zur Eröffnung sprach Thomas Strobl, der Innenminister des Landes Baden-Württemberg. Dirk Wurm, der Vorsitzende von DEFUS, referierte zum Thema Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum und dem Umgang mit Süchtigen in Augsburg.

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Deutschen Forum für Urbane Sicherheit (DEFUS) sowie den Präventionsvereinen im Bereich des Polizeipräsidiums, "Sicherheit in Mannheim e.V.“ (SiMA), "Sicheres Heidelberg e.V.“ (SicherHeid) und "Kommunale Kriminalprävention Rhein-Neckar e.V.“.

 

29.03.2019

Präventiven Handelns und Politiken der urbanen Sicherheit

Anlässlich der Verabschiedung Erich Marks als Geschäftsführer des Landespräventionsrats Niedersachsen hielt Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Ordnung und Sport der Stadt Stuttgart und ehemaliger Vorsitzender von DEFUS, eine Rede, in der er die aktuellen Herausforderungen im Bereich der urbanen Sicherheit skizzierte.

"Es gibt die aktuellen Herausforderungen, die inzwischen internationales und europäisches Ausmaß angenommen haben und eine nie da gewesene Vermischung von innerer und äußerer Sicherheit darstellen. Es sind die neuen Megathemen, die - neben den allgemeinen Gefahren für Kriminalität und für Sicherheit - festzustellen sind. Es handelt sich bildlich gesagt, um einen Angriff von außen auf unsere ur-bane Sicherheit."

Die vier Megathemen die Dr. Schairer identifiziert sind: 

  • Cyberangriffe – international
  • Terror, international, individuell, national
  • Radikalisierung, Extremismus, Antisemitismus , international, europäisch wie national
  • Europaweiter Nationalismus, importierter Antidemokratismus (Beispiel Gelbwesten) und die Ablehnung von Staatlichkeit überhaupt (Beispiel Reichsbürgerphänomen)

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18.02.2019

Sicherheit im öffentlichen Raum

Am 29. und 30. Januar diskutierten 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Thema „Sicherheit im öffentlichen Raum“ an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster.

In insgesamt vier Workshops und im Plenum ging es um die Zuständigkeiten, Präventionsmaßnahmen und Zusammenarbeitsformen für die Sicherheit im öffentlichen Raum. Gemeinsam hatten die DHPol und das „Deutsch-Europäischem Forum für Urbane Sicherheit e. V.“ (DEFUS) an die Hochschule eingeladen.

Der Präsident der Deutschen Hochschule der Polizei, Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, und der Beigeordnete der Stadt Essen und im Vorstand von DEFUS, Christian Kromberg, brachten in ihrer Begrüßung zum Ausdruck, dass die Tagung zu diesem hochaktuellen Thema und die interdisziplinäre Perspektive aus kommunaler, polizeilicher und wissenschaftlicher Sicht zu spannenden und vielleicht auch kontroversen Diskussionen anregen soll.

In drei Keynotes zur Einführung in die Thematik wurde dieser Anspruch sogleich eingelöst, indem Dr. Anke Schröder (LKA Niedersachsen) den Stand der Wissenschaft zur Sicherheit im öffentlichen Raum vorstellte, Dirk Wurm (Ordnungsreferent der Stadt Augsburg) die kommunalen Aspekte in den Vordergrund stellte und abschließend Harald Schmidt, Geschäftsführer Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, die polizeiliche Sicht auf die Thematik „Sicherheit im öffentlichen Raum“ einbrachte.

Nach den Keynotes waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt. In Workshops wurden Erfahrungen und Ideen zur Sicherung von Großveranstaltungen, zu Sicherheitspartnerschaften der Zukunft, zu Prävention von Straßenkriminalität sowie zu Sozialkapital und Sicherheitsgefühl ausgetauscht und intensiv diskutiert. Das abendliche „Get-togehther“ bot mit einer Posterausstellung über gelungene Kampagnenarbeit von Polizei und Kommunen zur Sicherheit im öffentlichen Raum Anregung zu einem intensiven Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Referentinnen und Referenten.

Der zweite Tag begann mit der Präsentation und Diskussion der Workshopergebnisse, so dass schnell die inhaltliche Brücke zur Podiumsdiskussion geschlagen war: Ist öffentliche Sicherheit eine hoheitliche Aufgabe und fällt sie in den Verantwortungsbereich der Kommunen? Dieser Frage stellten sich auf dem Podium neben Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange (DHPol), Prof. Dr. Joachim Häfele (Polizeiakademie Niedersachsen), Dr. Christos Katzidis (Mitglied des Landtags NRW), Dr. Stephan Keller (Vorsitzender des Recht- und Verfassungsausschusses des Deutschen Städtetags sowie Stadtdirektor der Stadt Köln), Volker Kluwe (Polizeipräsident Polizeidirektion Hannover) und Dirk Wurm (Ordnungsreferent Stadt Augsburg).

Stephan Keller brachte es auf den Punkt: „Eine gute Aufgabenteilung zwischen Polizei und Kommune gepaart mit präventiven Maßnahmen, die von der Kommune gesteuert werden, sind ganz wichtig, um das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.“ Ergänzend hob Dirk Wurm hervor, dass eine transparente Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern zentrale Bedeutung hat: „Kommunen müssen mit den Bürgern zusammenarbeiten und direkter kommunizieren. Dafür müssen Beteiligungsformate gefunden werden, die die Bürger erreichen.“

Den Abschluss bildete der Vortrag von Dr. Tim Lukas über die resiliente Gesellschaft. Er betonte die Notwendigkeit des Zusammenspiels von Stadtplanung und Nachbarschaftsarbeit. Dabei ging er besonders auf die Kriminalpräventive Platzgestaltung durch Schließung und formelle Überwachung (design out crime) und durch Revitalisierung und informelle Kontrolle (crowd out crime) ein.

Einigkeit herrschte unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Veranstaltern, dass dieses aktuelle Thema zwingend weiter diskutiert werden sollte. Daher ist die nächste Tagung in der Reihe „Sicherheit im öffentlichen Raum“ bereits für den 20. und 21. November 2019 terminiert und widmet sich dem Thema „Sicherheit und Integration“.

 

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08.01.2019

Fachtagung: Sicherheit im öffentlichen Raum

Sicherheit ist im Grundsatz eine staatliche Aufgabe, in der öffentlichen Diskussion sind aber die Städte und Gemeinden die ersten Ansprechpartner, wenn es um Missstände geht. Die Landschaft der sicherheitspolitischen Akteure hat sich in den vergangenen Jahren sehr ausdifferenziert. Neben den öffentlichen Einrichtungen und der Verwaltung, den Strafverfolgungs- und Justizbehörden, leisten heute auch private Sicherheitsdienstleister sowie zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine und Institutionen wichtige Beiträge zur urbanen Sicherheit. Vor Ort arbeiten Polizei und Kommunen meist arbeitsteilig, eng und gut zusammen. Dennoch stellt sich bei den sich schnell weiterentwickelnden Herausforderungen in der Gewährleistung der Sicherheit in den Kommunen immer wieder die Frage nach der Zuständigkeit und der Rolle der verschiedenen Akteure.

Die gemeinsame Fachtagung der Deutschen Hochschule der Polizei und des Deutsch-Europäischen Forums Urbane Sicherheit will zum einen das Themenfeld Sicherheit im öffentlichen Raum beleuchten. Im Verlauf der Veranstaltung sollen die unterschiedlichen Perspektiven der Polizei und der Kommune und das gegenseitige Rollenverständnisse gemeinsam diskutiert werden sowie Optionen für den Umgang mit den aktuellen Herausforderungen der Sicherheit im öffentlichen Raum erarbeitet werden.
Die Veranstaltung findet am 29. und 30. Januar in Münster-Hiltrup statt.

Anmeldeschluss ist der 14.Januar 2019.

Flyer

Anmeldeformular

08.12.2018

Prävention von Polarisierung und Risikomanagement

Die 17. Mitgliederversammlung in Hannover widmete sich in Folge der Ereignisse in Chemnitz im Sommer 2018 schwerpunktäßig der Prävention von Extremismus. Die anwesenden Vertreter der Mitgliedsstädte, dass sich der gesellschaftliche Diskurs verändert hat, sich antisemitische Vorfälle häufen, eine schwer fassbare rechte „wabernde Maße“ Einfluss gewinnt und zunehmend behördliches Handeln in Frage gestellt wird. Seit 2015 hat die Furcht vor Fremden stark zugenommen, wie Bürgerbefragungen in Heidelberg und Mannheim ergeben haben.

Es besteht bei den Mitgliedern Einigkeit, dass Kommunen aktiv auf diese Entwicklungen reagieren müssen und können. Der „Kampf gegen rechts“ muss allerdings Chefsache sein und in den Kommunen von den Oberbürgermeistern aktiv getragen werden, um erfolgreich zu sein. Die Prävention von demokratiefeindlichen Tendenzen sollte möglichst früh beginnen. Dafür braucht es qualifiziertes Personal, das die Aktivitäten koordiniert, organisiert und die Qualität sichert.

Neben der gesellschaftlichen Polarisierung steht derzeit bei einigen Mitgliedsstädten das Thema Risikomanagement prioritär auf der Agenda. Die Mitgliedsstädte Mannheim, München und Essen berichteten jeweils zum Stand und zur Handhabung des komplexen Themenfelds. DEFUS wird in Zukunft als Austauschplattform zu diesem Thema für die Mitglieder fungieren.

Die 17. Mitgliederversammlung war die erste unter dem neuen Vorsitzenden Dirk Wurm.

 

11.10.2018

Prävention ist die vernünftige und effiziente Antwort auf Kriminalität und Unsicherheit

Nach acht Jahren als Vorsitzender des Deutsch-Europäischen Forums für Urbane Sicherheit (DEFUS) hat Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport der Landeshauptstadt Stuttgart, sein Amt als Vorsitzender abgegeben. Auch der stellvertretende Vorsitzende Dr. Stephan Keller, Stadtdirektor der Stadt Köln, ist nicht mehr angetreten.

Die 15 DEFUS-Mitglieder haben im Juni 2018 Dirk Wurm, Referent für Ordnung und Sport der Stadt Augsburg, zum Vorsitzenden und Christian Kromberg, Beigeordneter der Stadt Essen, zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Im Interview mit Anna Rau spricht Dirk Wurm über aktuelle Herausforderungen der urbanen Sicherheit, die Rolle von Kommunen und den Vorteil der Vernetzung. 

Vollständiges Interview lesen

Weitere Artikel über Efus und DEFUS

24.09.2018

DEFUS auf dem 12. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik

Erstamlig war das Deutsch-Europäische Forum für Europäische Sicherheit mit einem Stand auf dem 12. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik vertreten.

Das Thema der urbanen Sicherheit hat bisher noch kaum Eingang in die Diskussionen der dort vertretenen Stadtplaner, Baudezernenten und Archtieken gefunden. Dementsprechend groß war das Interesse an einem Austausch zur Bedeutung von Sicherheitsfragen für die Stadtentwicklung und den Efus Materialien.

Wir freuen uns auf die Fortführung des Austauschs im kommenden Jahr.

 

14.09.2018

16. DEFUS Mitgliederversammlung in Dresden

Auf der 16. Mitgliederversammlung in Dresden, am 11. Juni 2018, haben die Mitglieder Dirk Wurm, Ordnungsreferent der Stadt Augsburg, und Christian Kromberg, Beigeordneter der Stadt Essen, zum neuen DEFUS-Vorstand gewählt.

Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Ordnung, Sicherheit und Sport der Landeshauptstadt Stuttgart, hat acht Jahre lang die Geschicke von DEFUS geführt. Im Mai 2010 hat er die deutsche Sektion des Europäischen Forums für Urbane Sicherheit aus der Wiege gehoben und seitdem als Vorsitzender gehegt, gepflegt und zum Wachstum gebracht. "Das Baby DEFUS ist nun ein handfester Teenager und es ist die Zeit gekommen, die Leitung nun an jüngere Kollegen zu übergeben", so Dr. Martin Schairer. Die Mitglieder dankten ihm für sein großes Engagement und seinen ehrenamtlichen Einsatz für die urbane Sicherheit in Deutschland und Europa. "DEFUS würde es in dieser Form ohne ihn nicht geben" konstatierte Erich Marks, Vize-Präsident von Efus.   

Dirk Wurm und Christian Kromberg übernehmen die Führung von DEFUS und wollen das Netzwerk weiterentwickeln. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin, Anna Rau, sollen die Serviceleistungen für Mitglieder weiter ausgebaut, der fachlich Austausch noch besser strukturiert und die Vernetzung mit anderen für die Themen der kommunalen Prävention und urbanen Sicherheit relevanten Gremien und Institutionen vorangetrieben werden. 

Neben den Wahlen diskutierten die Mitglieder mögliche Ideen für die Efus Generalversammlung und stimmten über vereinsorganisatorische Fragestellungen ab. Die traditionelle gegenseitige Information und Diskussion aktueller Themen viel kurz aus, wird aber auf der kommenden Sitzung am 16. November 2018 in Hannover ausführlich nachgeholt. 

20.08.2018

DEFUS ist Partner beim Creative Bureaucracy Festival

Am 7./ 8. September findet zum ersten Mal das Creative Bureaucracy Festival in Berlin statt und DEFUS ist Netzwerkpartner bei dem Festival.

Das Festival versammelt Innovatoren des öffentlichen Sektors auf allen Ebenen (vom Erzieher bis zur Ministerin, von der Kommune bis zur internationalen Organisation, von Zehlendorf bis Australien) und die interessierte Öffentlichkeit. Das Motto der Konferenz ist, dass Kreativität und Bürokratie kein Widerspruch sind und Innovationen im öffentlichen Sektor das Gemeinwohl fördern. Erich Marks, Geschäftsführer des Landespräventionsrats Niedersachsen und des Deutschen Präventionstags sowie Vize-Präsident von Efus, wird DEFUS und Efus auf dem SECURITY Panel am Samstag zum Thema "Innovationen aus dem Sicherheitssektor" vertreten und das Manifest vorstellen.
 
Die Veranstaltung wird vom Tagesspiegel in der Humboldt-Universität zu Berlin ausgerichtet. Sie unterscheidet sich von herkömmlichen Verwaltungskongressen in Form, Präsentation, Teilnehmerkreis und Atmosphäre. Im Vordergrund stehen (internationale) Best-Practice-Beispiele und Erfahrungen über erfolgreiche Mechanismen für Veränderungsprozesse. Es werden sechs Bühnen parallel bespielt, das offizielle Programm wird abgerundet von einer Fuck-Up Night („Schöner Scheitern“) und einer Party („Amt aber glücklich“).

Informationen zu Sprechern und zum Programm finden Sie hier.
 

07.06.2018

Kommunale Präventionsarbeit als Chance

Es ist zu einem Gemeinplatz geworden festzustellen, dass Radikalisierungsprävention eine „gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ ist. So werden Schule, Jugendarbeit oder Moscheegemeinden regelmäßig als Handlungsfelder bzw. Akteure von Präventionsarbeit identifiziert. Andere wichtige gesellschaftliche Institutionen hingegen, wie Kommunen, wurden häufig übersehen.

In jüngerer Zeit scheint sich dies zu ändern, Gemeinden, Landkreise und Städte werden zunehmend als Orte von Prävention wahrgenommen, gute Praktiken lokaler Ansätze ausgetauscht. Ein wichtiger Faktor der kommunalen Präventionsarbeit ist die Zusammenarbeit auch mit anderen Kommunen. In dem Blog Beitrag der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung von Janusz Biene werden Efus und DEFUS als gutes Beispiel für gelingende Netzwerkarbeit genannt.

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10.05.2018

Polizei, Poller, Prävention - Was man für die Sicherheit von Städten tun kann?

Auch wenn die Kriminalstatistik zeigt, dass deutsche Städte eigentlich sicher sind, hat das Thema Sicherheit sowohl für die Bevölkerung als auch die Kommunalverwaltung und die Polizei an Bedeutung gewonnen.

Vor rund 70 Teilnehmern diskutiertem fünf Fachexperten aus unterschiedlichen Bereichen und Disziplinen am 11. April im Deutschen Institut für Urbanistik Ansätze und Strategien der urbanen Sicherheit. In der zweistündigen Diskussion wurde deutlich, dass Symbolpolitik mit Pollern und Polizeipräsenz nicht ausreicht und keine Lösung ist. Die Prävention von Gewalt und Kriminalität steht noch zu weit hinter präferierten technischen Sicherheitslösungen zurück und muss dringend an Bedeutung gewinnen.

Dirk Wurm, Ordnungsreferent der Stadt Augsburg, vertrat DEFUS und machte deutlich, dass Sicherheitspolitik eine staatliche Aufgabe ist, die von den Kommunen mit Präventionsmaßnahmen unterstützt werden muss. Gerade dafür sei die deutschlandweite und europäische Vernetzung der Kommunen untereinander wichtig, um die alltägliche Arbeit zu erleichtern und die kommunale Prävention zu stärken. Er plädierte dafür, den Bürgern auch mehr zuzumuten und das Recht auf Stadt von allen Menschen zu respektieren. 

06.03.2018

Sicherheit im öffentlichen Raum - Rolle und Aufgabe von Städten

Die Terroranschläge von Nizza, Berlin und Barcelona stellen Städte vor neue Herausforderungen. Leben, Feste, Kultur und Sport im öffentlichen Raum sollen weiterhin ohne Einschränkungen möglich sein und das bei maximaler Sicherheit für die Bürger. Wie dies gelingen kann, diskutierten 22 Vertreter aus 9 deutschen Städten am 2. März im Rathaus der Stadt Essen. Die Stadt Essen und das Städtenetzwerk Deutsch-Europäisches Forum für Urbane Sicherheit (DEFUS e.V.) organisierten den lebendigen Austausch zwischen den kommunalen Verantwortlichen für Sicherheit und Ordnung und Fachreferenten.

Volker Trusheim vom Verfassungsschutz NRW klärte die Teilnehmer über die aktuelle Bedrohungslage auf. Verschiedenen städtebauliche Maßnahmen zum Schutz vor Terroranschlägen stellte Detlev Schürmann, Experte für städtebauliche Kriminalprävention des Deutschen Forums Kriminalprävention vor. Einen Blick in die Zukunft der städtischen Sicherheit wagte Uwe Gerstenberg, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Consulting Plus.

Alle Vertreter waren sich einig, dass Poller, Blöcke und Barrieren nicht die einzige Lösung sind. Neben städtebaulichen Maßnahmen muss die Prävention von Radikalisierung eine wichtige Rolle spielen. Dennoch sind städtebauliche Maßnahmen zum Schutz von öffentlichem Raum an ausgewählten Plätze notwendig.

Die Mitgliedsstädte des Deutsch-Europäischen Forums für Urbane Sicherheit (DEFUS e.V.) haben sich mit Blick auf die Herausforderung terroristischer Anschläge in unseren Städten auf einige Leitüberlegungen verständigt, die Grundlage unserer weiteren Anstrengungen zur Sicherung des öffentlichen Raums sein werden und hier abrufbar sind.

19.01.2018

Die Efus Konferenz 2017 - Eindrücke und Erlebnisse

Lilly Steffen und Colyn Heinze verarbeiten ihre Eindrücke und Erlebnisse auf der Efus Konferenz 2017 in Barcelona in einem Videoclip.

Im Rahmen eines von der EU finanzierten Projekts konnten 50 Jugendliche und Nachwuchsmitarbeitern die Teilnahme an der Konferenz ermöglicht werden. Ziel war es, die Bedürfnisse und Perspektiven von jungen Menschen zu Themen der urbanen Sicherheit zu hören und einzubinden.

 

21.11.2017

Radikalisierung, Prävention mit Senioren, Evaluierung und Kooperation

Die deutschen Efus-Mitglieder beteiligten sich aktiv an der Konferenz. Dr. Martin Schairer, Vorsitzender von DEFUS und Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung, Recht und Sport, leitete einen Workshop zu Evidenzbasierter Präventionsarbeit in Kommunen und der Bedeutung der Evaluation. In Zeiten knapper kommunaler Haushalte ist es für die lokale Kriminalpräventionspolitik immer wichtiger geworden, kosteneffizient zu sein. Der gute Wille alleine ist nicht genug! Es ist notwendig, potenzielle Präventivmaßnahmen sorgfältig zu prüfen, bevor sie umgesetzt werden. Das Wissen was in der Prävention funktioniert und wirkt ist da, aber häufig mangelt es an der Umsetzung des Wissens in der Praxis, so Irvin Waller. Zwischen politischen Agende, Alltagspragmatismus und wissenschaftlichen Ansprüchen gilt es einen Weg für die Evaluation der kommunalen Kriminalprävention zu finden. Dies ist nicht immer leicht, aber absolut notwendig, so die Quintessenz des Workshops.

Dirk Wurm, Ordnungsreferent der Stadt Augsburg, diskutierte in einem Workshop die Rolle der Kommunen in der Prävention von Radikalisierung. In einer Zoomsession stellte die Stadt Augsburg gemeinsam mit dem Sozialministerium des Freistaat Bayerns ihre konkreten Maßnahmen zur Prävention von Radikalisierung vor.

Gregor Belgardt, Stabsstelle Kommunale Kriminalprävention der Stadt Stuttgart, stellte den Teilnehmern ein mit dem europäischen Präventionspreis ausgezeichnetes Theaterprojekt vor. Das Theaterstück "Hallo Oma, ich brauche Geld!' will Senioren über den weitverbreiteten Enkeltrick aufklären und mit den Senioren interaktiv mögliche Reaktionen auf Betrugsversuche erarbeiten.  

Die Geschäftführerin von DEFUS, Anna Rau, hob in Vertretung von Erich Marks, die Bedeutung der Kooperation zwischen Präventionspolitik, Präventionspraxis und Präventionsforschung. Durch eine systematische und strukturellverankerte Kooperation dieser drei Sektoren auf allen politischen Entscheidungsebenen wird die Prävention von Gewalt und Kriminalität effektiver und kann die Balance zu repressiven und sanktionierenden Maßnahmen aufrechterhalten werden. 

 


 


 

09.10.2017

15. DEFUS Mitgliederversammlung in Stuttgart

Fast vollständig kamen die DEFUS-Mitglieder zur 15. Mitgliederversammlung in Stuttgart zusammen. Der Schwerpunkt des Rahmenprogramms lag auf der Frage, wie Städte die Sicherheit auf Großveranstaltungen organisieren. Bei einem Besuch in der Integrierten Verkehrsleitzentrale lernten die Teilnehmer, wie in Stuttgart der Verkehr gesteuert wird. Vertreter des Ordnungsamtes Stuttgart stellten das Sicherheitskonzept für das zweitgrößte Volksfest der Welt – den Stuttgarter Wasen – vor. Der Austausch über kommunale Maßnahmen zur Terrorabwehr war für alle Mitglieder von absoluter Priorität. 

Auf der anschließenden Mitgliederversammlung diskutierten die Mitglieder die strategische Ausrichtung des Städtenetzwerkes für die kommenden Jahre.

 

16.08.2017

DEFUS begrüßt 2 neue Mitglieder - Gelsenkirchen und Lippe

Die Stadt Gelsenkirchen und der Kreis Lippe sind im Sommer 2017 EFUS und DEFUS beigetreten. Das Städtenetzwerk begrüßt die zwei neuen Mitglieder herzlich und freut sich auf die intensive Zusammenarbeit im Bereich der urbanen Sicherheit und der Kriminalprävention.

Mit dem Kreis Lippe ist erstmals eine Kreisverwaltung Teil des europäischen und deutschen Netzwerkes geworden. In anderen europäischen Ländern sind bereits viele Kreise, Regionen und auch Kleinstädte dem Netzwerk beigetreten und profitieren von dem Erfahrungs- und Ideenaustausch.

 

16.08.2017

DEFUS auf dem Deutschen Präventionstag 2017

Im Rahmen des Deutschen Präventionstags trafen sich die Mitglieder von DEFUS zur 14. Mitgliederversammlung. Als Gastgeberin des Deutschen Präventionstags in Hannover begrüßte die niedersächsiche Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz die anwesenden Mitglieder und informierte sich über die Aktivitäten von DEFUS und EFUS aus.

Neben dem Austausch der Mitglieder lag bei diesem Treffen der Fokus auf den Vorbereitungen der großen Konferenz zu urbanen Sicherheitsstrategien in Barcelona im November. Die Generalsekretärin von EFUS, Elizabeth Johnston, berichtete von aktuellen Entwicklungen und Veränderungen bei EFUS.

EFUS und DEFUS informierten an einem Stand zu den Aktivitäten des europäischen Netzwerks und des deutschen Forums. 

17.04.2017

Präventive Unterstützung für Integration und Inklusion

Pufii.de ist die zentrale Informationsplattform für die Themen Integration und Prävention. Durch die umfangreiche Bündelung von themenspezifischen Informationen sowie die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch stellen wir den Aktiven der Flüchtlingshilfe und allen Interessierten ein geeignetes Portal zur Verfügung.

Mit Hilfe einer zentralen Informations- und Kommunikationsplattform soll die Arbeit und der Austausch aller Aktiven der Flüchtlingshilfe gestärkt und erleichtert werden. Das bundesweite Portal dient als Informationsquelle, Ideenstifter und  Vernetzungsplattform.

Rechtzeitiges Ansetzen, Nachhaltigkeit und Koordination: Dies sind wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche Integration neuzugewanderter Menschen. Aus diesem Grund wurde pufii.de geschaffen. Durch eine systematische Zusammenarbeit, den Austausch von Konzepten und Strategien sowie das schnelle Auffinden von Informationen wird ein wichtiger Beitrag für eine aktive Teilhabe aller Menschen und eine inklusive Gesellschaft geschaffen.

Ziel soll es sein, eine enge Zusammenarbeit der einzelnen haupt- und ehrenamtlichen Fachkräfte der Flüchtlingshilfe zu etablieren sowie eine ressourcenschonende und effiziente Arbeit zu gewährleisten.

Pufii.de ist eine gemeinsame Initiative der drei Organisationen:

  • Landespräventionsrat Niedersachsen (LPR)
  • Institut für angewandte Präventionsforschung des Deutschen Präventionstages (dpt-i)
  • Deutsch-Europäisches Forum für Urbane Sicherheit e.V. (DEFUS)

Die drei Organisationen arbeiten als „Präventionszentrum im Torhaus“ eng zum Thema der kommunalen Kriminalprävention zusammen. Um einen präventiven Beitrag für die gelingende Integration vor Ort zu leisten, schufen sie das gemeinsame Fachkräfte- und Informationsportal.

06.04.2017

Webinarreihe Extremischtische Radikalisierung

DEFUS und das Institut für angewandte Präventionsforschung des Deutschen Präventionstages (dpt-i) organisieren gemeinsam die Webinarreihe. Die Webinare beleuchten die unterschiedlichen Facetten des Themenkomplexes Extremismus und Radikalisierung.

Mit der Webinarreihe wollen DEFUS und das dpt-i den Wissensstand bei den relevanten Akteuren der Extremismusprävention vertiefen und damit die Qualität in der Präventionsarbeit erhöhen. Zielgruppe sind Fachkräfte und Angestellte der Kommunen, die in ihrem Arbeitsalltag mit dem Themenkomplex des Extremismus und der Radikalisierung konfrontiert sind. Denn im Bereich der Prävention von extremistischen Einstellungen und Verhaltensweisen sowie bei Ansätzen zur De-Radikalisierung sind ein sensibler Umgang und gute Kenntnis der begrifflichen Unterschiede von großer Relevanz. Die Webinare sollen ein niedrigschwelliges und kostengünstiges Angebot sein, sich weiterzubilden.

Die Webinarreihe ist Teil des europaweiten Projekts LIAISE 2 (Local Institutions Against Extremism) und wird mit Mitteln aus der EU finanziert.

20.08.2016

DEFUS auf dem DPT 2017

Im Rahmen des Deutschen Präventionstags trafen sich die Mitglieder von DEFUS zur 14. Mitgliederversammlung. Als Gastgeberin des Deutschen Präventionstags in Hannover begrüßte die niedersächsiche Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz die anwesenden Mitglieder und informierte sich über die Aktivitäten von DEFUS und EFUS aus.

Neben dem Austausch der Mitglieder lag bei diesem Treffen der Fokus auf den Vorbereitungen der großen Konferenz zu urbanen Sicherheitsstrategien in Barcelona im November. Die Generalsekretärin von EFUS, Elizabeth Johnston, berichtete von aktuellen Entwicklungen und Veränderungen bei EFUS.

EFUS und DEFUS informierten an einem Stand zu den Aktivitäten des europäischen Netzwerks und des deutschen Forums.