Aktuelle Veranstaltungen

2022

Oktober
04.10.2022 - 04.10.2022 in HCC Hannover im Rahmen des Deutschen Präventionstags
Podiumsdiskussion: Brauchen wir neue Strategien für die urbane Sicherheit?

Weitere Informationen folgen.

November
17.11.2022 - 18.11.2022 in Essen
Fachtagung: Brauchen wir neue Strategien für die Sicherheit im öffentlichen Raum? Alltagskriminalität und Ordnungswidrigkeiten im Spannungsfeld öffentlicher Sicherheitspolitik

Gemeinsame Fachtagung der Deutschen Hochschule der Polizei und des Deutsch-Europäischen Forums für Urbane Sicherheit e.V..

Im Bereich der Alltagskriminalität, insbesondere im Diebstahl- und Einbruchsbereich, ist die Aufklärungsrate relativ gering. Auch bei der Ahndung von Ordnungswidrigkeiten kommen die Kommunen kaum noch hinter her. Während der Corona-Pandemie sind Polizei und kommunale Ordnungsdienste mit der Umsetzung und Einhaltung der Hygienemaßnahmen im öffentlichen und privaten Raum sowie dem Umgang mit Corona-Protesten schließlich an ihre Belastungsgrenze gekommen.

Dadurch ist bei vielen Bürgerinnen und Bürgern der Eindruck entstanden, dass der Staat kapituliert hätte und tatenlos dem Treiben der Täter zusähe. Die Corona bedingte Aussetzung von Haftbefehlen bei Erschleichungsdelikten und die Überlastung der Justiz bei der Strafverfolgung verstärkten dieses Gefühl.

Aber weder in der Sicherheitspolitik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene noch in der europäischen und deutschen Sicherheitsforschung wird der Zusammenhang von Alltagskriminalität und Unsicherheitsgefühl diskutiert und mit adäquaten Strafverfolgungs- und Präventionsmaßnahmen bzw. Forschungsprojekten adressiert. Auch in der Präventionspraxis ist festzustellen, dass Themen wie Extremismus, Gewalt und Sucht einen deutlich höheren Stellenwert einnehmen als die Prävention von Kleinkriminalität und Ordnungswidrigkeiten.

Die Fachtagung will der Frage nachgehen, wie Polizei und Kommunen das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen stärken und das Vertrauen der Bürger*innen zurückgewinnen können. Praktiker*innen aus Polizei und Kommunen sowie Wissenschaftler*innen diskutieren auf der zweitägigen Veranstaltung folgende Kernfragen:

  • Braucht es für den Umgang mit Alltagskriminalität im öffentlichen Raum und Ordnungswidrigkeiten neue Präventions- und Sicherheitsstrategien?
  • Wie können Kommunen und Polizei gemeinsam aktiv das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen verbessern?
  • Welche bürgernahen Ansätze in der Polizeiarbeit, der kommunalen Prävention und der kommunalen Sicherheit- und Ordnung sind vielversprechend?

Zusammenfassend sollen sich daraus Forderungen für einen innovativen Sicherheitsdiskurs der Politik auf Landes-, Bundes- und der europäischen Ebene ableiten lassen.  

Die Veranstaltung richtet sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Referentinnen und Referenten, Beigeordnete und Mitarbeitende aus Kommunen, Vertreterinnen und Vertreter der Polizei und der Zivilgesellschaft sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Teilnehmergebühr: 130 €
Sie erhalten kurz vor der Tagung eine Rechnung.

Tagungsprogramm & organisatorische Informationen

Anmeldeformular (Bitte an yusuf.yalim@dhpol.de senden!)

Rückfragen an defus@defus.de.

 

2023

März
02.03.2023 - 03.03.2023 in Mönchen-Gladbach
SiBa-Treffen: Aufenthaltsangebote in Bahnhofsvierteln

Bahnhofsviertel sind von vielfältigen Nutzungsinteressen der Anwohnenden, Gewerbetreibenden, marginalisierten Gruppen, Pendler und Reisenden geprägt. Die gegensätzlichen Bedürfnisse der Gruppen resultieren häufig in Nutzungskonflikten und wirken sich negativ auf das Sicherheitsgefühl aus. Viele Kommunen bemühen sich, das zentrumsnahe Umfeld der Bahnhöfe nachhaltig aufzuwerten und so dem häufig schlechten Ruf des Viertels entgegenzuwirken.

Ziel des kollegialen Austausches ist es, an Hand des konkreten Fallbeispiels „Umbau des Bahnhofsumfelds in Mönchengladbach“ voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu beraten. In einem anschließenden Workshop sollen gemeinsam neue Ideen für „alte“ Herausforderungen in Bahnhofvierteln entwickelt werden.

Für die Teilnahme an der Fortbildung fällt ein Teilnehmerbeitrag in Höhe von 65 € an. Pandemiebedingt kann eine Absage der Fortbildung erforderlich sein. In diesem Falle entstehen den angemeldeten Teilnehmer*innen keine Kosten.

Anmeldunge per Mail an defus@defus.de

Programm
Flyer