Aktuelles

02.09.2026

Zwei Beiträge aus der DEFUS-Praxis im Sozialmagazin: „Cannabis, Crack & Co.“

Die neue Ausgabe des Sozialmagazins „Cannabis, Crack & Co.“ befasst sich mit aktuellen Entwicklungen auf Drogenmärkten, Veränderungen im Konsumverhalten sowie Fragen der Drogenpolitik. DEFUS ist mit zwei Beiträgen in der aktuellen Ausgabe vertreten.

Der Beitrag „Offene Drogenszenen als Konfliktfelder der Sicherheit in der Stadt. Urbane Toleranz und ihre Grenzen“ von Anna Rau und Tim Lukas untersucht offene Drogenszenen im Kontext urbaner Sicherheit. Im Fokus stehen Spannungsfelder zwischen Sicherheit, Ordnung und sozialer Unterstützung sowie die Frage, wie kommunale Strategien gestaltet werden können, die soziale Hilfen stärken, urbane Toleranz ermöglichen und zugleich den öffentlichen Raum als gemeinsames Interesse berücksichtigen.

In dem Beitrag „Synthetische Opioide – Der Versuch, vor die Welle zu kommen. Kommunen zwischen Risikomanagement, Harm Reduction und Frühwarnsystem“ beschreibt Anna Mühlen die Herausforderungen, die durch die Verbreitungsynthetischer Opioide, auf Kommunen und Gesellschaft zu kommen werden. Am Beispiel des Projekts so-par – synthetic opioids: prepare and response werden Ansätze vorgestellt, mit denen Kommunen durch die Verbindung von Harm Reduction, Monitoring und Krisenmanagement frühzeitig auf mögliche Entwicklungen vorbereitet werden können.

Die aktuelle Ausgabe des Sozialmagazins bietet damit einen Einblick in gegenwärtige Herausforderungen und Lösungsansätze an der Schnittstelle von Drogenpolitik, kommunaler Praxis, öffentlicher Sicherheit und Suchthilfe.

DEFUS bedankt sich bei Christoph Gille und Svenja Dilger für die Zusammenarbeit.

Zur aktuellen Ausgabe des Sozialmagazins „Cannabis, Crack & Co.“
 

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