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23.06.2026

Auf dem Weg zu einer lokalen Governance, die Sicherheit, Gesundheit und sozialen Zusammenhalt in Balance bringt

Am 17. Juni 2026 nahm die DEFUS-Mitarbeiterin Anna Mühlen an der Efus-Konferenz „Cities & Drugs: Towards local governance balancing security, health and social cohesion“ in Brüssel teil. Mehr als 120 Teilnehmende aus 15 europäischen Städten kamen zusammen, um aktuelle Herausforderungen im Zusammenhang mit Drogenkonsum, organisierter Kriminalität und kommunaler Sicherheit zu diskutieren.

Im Mittelpunkt der Konferenz standen kommunale Strategien zur Prävention, Schadensminderung und Risikoreduzierung, mit der zentralen Frage, wie Städte Gesundheit, Sicherheit und sozialen Zusammenhalt als integrierte Handlungsfelder adressieren können. Konsens war dabei: Die Komplexität aktueller Drogenmarktentwicklungen erfordert intersektorale Kooperation zwischen Kommunen, Gesundheitswesen, Suchthilfe, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft.

Besondere Aufmerksamkeit galt der von Efus initiierten „Coalition of the Willing against Drug-Related Violence and Trafficking", die den Erfahrungsaustausch zwischen europäischen Städten und Regionen stärkt und gemeinsame Ansätze für den Umgang mit drogenbezogenen Problemlagen entwickelt.

DEFUS beteiligte sich mit einem Beitrag am Plenum „Strengthen inclusive, preventative approaches for vulnerable populations“. Im Rahmen der Diskussion wurden Erfahrungen aus dem Projekt so-par (synthetic opioids: prepare and response) vorgestellt. Dabei ging es darum, aufzuzeigen, dass die Zielgruppe der Konsumierenden keine homogene Gruppe darstellt und wie Prävention und Schadensminderung den heterogenen Lebensrealitäten entsprechend differenziert die Konsumierenden frühzeitig erreicht.

 

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