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Difu und DEFUS präsentieren PanReflex-Ergebnisse exklusiv den DST-Mitgliedern
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) und das Deutsch-Europäische Forum für Urbane Sicherheit (DEFUS) haben die Ergebnisse ihres mehrjährigen Forschungsvorhabens zum kommunalen Krisenmanagement veröffentlicht. Die Ergebnisse haben sie nun exklusiv den Mitgliedstädten des Deutschen Städtetages (DST) in einem Webinar vorgestellt. Die 72 Teilnehemnden Vertreter:innen aus zahlreichen Kommunen zeigten großes Interesse an dem Thema der kommunalen Resilienz.
Von der technischen Ausstattung zu den „weichen Faktoren"
Während eine angemessene technische und personelle Grundausstattung als unabdingbar gilt, identifizieren die Autoren in den Publikationen zunehmend andere Determinanten als entscheidend für die langfristige Resilienz. Besonders hervorzuheben sind dabei sogenannte „weiche Faktoren", die in der Broschüre „Handlungsfähigkeit in Krisen stärken – Stellschrauben kommunaler Resilienz" detailliert aufgeschlüsselt werden.
Praxisbeispiele und Factsheets
Ergänzend zur theoretischen Fundierung stellt das Projekt einen Katalog mit systematisch aufbereiteten „Factsheets" bereit. Dieser dokumentiert innovative Ansätze, die deutsche Kommunen während der Pandemie entwickelt haben, und dient als Anregung für die praktische Umsetzung in anderen Verwaltungen.
Alle Ergebnisse sind zudem auf der Online-Wissensplattform PanReflex sowie in einem speziellen Fortbildungsangebot für Mitarbeiter in Kommunen zugänglich gemacht worden.
Hintergrund und Förderung
Die Publikationen sind im Rahmen des Projektes „PanReflex – Stärkung städtischer Resilienz am Beispiel von Pandemien: Reflexionsraum für kommunales Krisenmanagement" entstanden. Gefördert wurde das Vorhaben durch Mittel des Bundesministeriums für Forschung im Rahmen der Sifo.de-Förderung.



