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DEFUS ist Partner im neuen ForAn+ Projekt - Sicherheitsforschung attraktiv für Kommunen machen
Das Forschungsnetzwerk deutscher Anwender:innen (ForAn+) ist im Rahmen des BMFTR geförderten Projekt NetWAP mit neuen Angeboten für forschungsinteressierte Anwender:innen zurück. Es wird alt bewährtes wie die Projektpartnervermittlung und die EU-Antragswerkstätten ausbauen und um neue Formate, z.B. rund um den Forschungsergebnistransfer erweitern. ForAn+ wird durch die vier Partner:innen Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol), Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V (vfdb) und Deutsch-Europäisches Forum für Urbane Sicherheit e. V. (DEFUS) koordiniert.
Ziel der Marke ForAn war und ist die Befähigung deutscher Anwender:innen (Kommunen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Organisationen der nichtpolizeilichen und polizeilichen Gefahrenabwehr, KRITIS Betreiber) zur Teilnahme an Forschungs- und Entwicklungsprojekten, um die evidenzbasierte Sicherheitsarbeit zu fördern. In ForAn+ wird dieses Ziel um den Praxistransfer von Forschungsergebnissen aus der zivilen Sicherheitsforschung erweitert. ForAn+ wird ein Netzwerk von Anwender:innen für Anwender:innen sein.
In den vergangenen vier Jahren hat das THW mit Förderung des BMFTR das Forschungsnetzwerk deutscher Anwender (ForAn) aufgebaut, dem inzwischen 50 Organisationen und über 100 Einzelkontakte angehören. Aus ForAn wird mit der neuen Projektförderung und den neuen Projektpartnern ForAn+.
Ziel der neuen Förderphase ist es, die Reichweite des Netzwerkes zu erhöhen, Anwendern den Einstieg in die Sicherheitsforschung zu erleichtern, den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis zu stärken und Forschungseinrichtungen über Erfolgsfaktoren und Herausforderungen der Anwenderbeteiligung zu informieren.
Durch den Zusammenschluss der vier Partner THW, DHPol, vfdb und DEFUS wird die Reichweite von ForAn+ gesteigert. Alle vier Partner:innen verfügen über langjährige Erfahrungen im Kontext der zivilen Sicherheitsforschung, als Forschende und Multiplikator:innen, und kennen die spezifischen Stärken und Herausforderungen ihrer Zielgruppe genau. Dabei deckt die DHPol die gesamte deutsche polizeiliche Gefahrenabwehr ab. Die vfdb adressiert u.a. die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr und DEFUS erreicht deutsche Städte und Kommunen.
Wie können DEFUS-Mitglieder und Kommunalverwaltungen von ForAn+ profitieren?
Kommunalverwaltungen zählen zu der Zielgruppe der Sicherheitsforschung und sind offiziell in den Ausschreibungen als Anwender:innen definiert. Kommunen können kostenlos Mitglied im ForAn+ Netzwerk werden und die zukünftigen Angebote, dazu zählen unter anderem
- Antragswerkstätten: Mitarbeitende der Kommunen lernen, wie sie selbst erfolgreich Drittmittelanträge schreiben
- First-Anwender-Angebote: Exklusive Informationen und Schulungen zu neu entwickelten Produkten und Forschungserkenntnissen und wie diese in der kommunalen Praxis angewendet werden können
- Vermittlung in Forschungsprojekte: ForAn+ vermittelt Kommunalverwaltungen und anderen Anwender zu passenden nationalen und europäischen Forschungsprojekten und ermöglicht so die
nutzen. Forschungseinrichtungen und Unternehmen haben die Möglichkeit, sich an ForAn+ zu wenden, um deutsche Anwender:innen als Projektpartner:innen für ihre Forschungsideen zu gewinnen.
Weitere Infos werden zukünftig unter www.projekt-foran.de veröffentlicht.
ForAn+ wird finanziert durch das Projekt „Netzwerk für Wissenstransfer, Anwenderdialog und Projektentwicklung“ (NetWAP) im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit 2024–2029“ der Bundesregierung. Weitere Informationen zum Sicherheitsforschungsprogramm des BMFTR sind unter www.sifo.de zu finden.




