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19.09.2019

#AlleFürsKlima - Globaler Klimastreik am 20. September

Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten unter dem Motto #FridaysForFuture für echten Klimaschutz und eine Zukunft ohne Klimakrise. Im Vorfeld zum großen UN-Klimagipfel, der am 21. September in New York beginnt, und pünktlich zur Tagung des deutschen Klimakabinetts, wollen erstmals auch Erwachsene auf die Straße gehen und gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen demonstrieren.

Ein großes Bündnis, zu dem Umwelt-, Wohlfahrts-, Kultur- und Entwicklungsverbände, Kirchen, Klimaschutzinitiativen, Vereine und soziale Bewegungen gehören, rufen dazu auf, den globalen Klimastreik am 20. September zu unterstützen. Auch zahlreiche Unternehmen beteiligen sich am Klimastreik, wie das Bündnis Entrepreneurs for Future, dem knapp 2500 Firmen angeschlossen sind, und die 200 Mitgliedsfirmen des Verbands UnternehmensGrün.

Auch einige unserer deutschen Mitgliedsstädte, darunter Berlin, Düsseldorf, Karlsruhe und Köln, setzen am Freitag die Kernarbeitszeit aus, so dass die Mitarbeiter*innen der Stadt- und Senatsverwaltungen sich an dem Streik beteiligen können.

Warum unterstützen Efus und DEFUS den Globalen Klimastreik?

Das Europäische Forum für Urbane Sicherheit und das Deutsche Forum für Urbane Sicherheit unterstützen den globalen Klimastreik virtuell und setzen mit einem grünen Bildschirm ein digitales Zeichen.

Die Folgen der Klimakrise haben bereits heute einen enormen Einfluss auf das Leben in unseren Städten. Starkregen, Hitzewellen und Waldbrände stehen offensichtlich in direktem Zusammenhang mit der öffentlichen Sicherheit. Globale Migrationsbewegungen werden schon heute durch Folgen der klimatischen Veränderung ausgelöst und werden in Zukunft die weltweiten Flüchtlingsströme vom Land in die Städte verstärken.

Fragen der urbanen Resilienz, also der Reaktionsfähigkeit der Stadtverwaltung auf derartige Großschadensereignisse, müssen auch in Zusammenhang mit Fragen der sozialen Resilienz und der Sicherheit betrachtet werden. Initiativen wie die 100-Reslient Cities Initiative oder das Städtenetzwerk ICLEI verbinden in ihrer Arbeit schon lange Fragen des Klimas mit Fragen der Sicherheit.

In Deutschland leben 77,5% der Bevölkerung in Städten. Soll der Klimawandel gebremst und gestoppt werden, müssen Städte einen großen Anteil dazu beitragen. Das ICPP hat hier zusammengefasst, welche Verantwortung Städte tragen und was Städte tun können. New York City, Helsinki, Buenos Aires und unsere Mitglieder Mannheim, Malmö und Barcelona sowie 10 weitere Städte werden nächste Woche als erste eine Erklärung unterzeichnen, in der sich die Städte verpflichten, "den Rahmen der Sustainable Development Goals (SDGs) zu nutzen, um einen Beitrag zur Beendigung extremer Armut, zur Bekämpfung von Ungleichheit und Ungerechtigkeit und zur Verhinderung der schädlichen Auswirkungen des Klimawandels bis 2030 zu leisten".

Demonstationen in allen DEFUS-Mitgliedsstädten

Auch in allen DEFUS-Mitgliedsstädten finden heute Mittag ein oder mehrer Demonstrationen statt (Übersicht der angemeldeten Demonstrationen). Auch die zunehmenden Demonstrationen und Aktionen von Gruppen wie Extinction Rebellion haben einen direkten Zusammenhang mit der Arbeit der Sicherheitsverwaltung.

Efus und DEFUS werden auch nach dem 20. September weiter zu den Schnittstellen zwischen Klimawandel, Maßhamen zum Klimaschutz und Fragen der urbanen Sicherheit arbeiten. 

Efus und DEFUS wünschen sich bunte und friedliche Demonstrationen mit vielen Teilnehmer*innen!

 

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