Aktuelles

23.01.2026

DEFUS sucht wissenschaftliche/n Mitarbeiter*in für Projekt in der Sicherheitsforschung

Wir suchen

Für das vom BMFTR geförderte Projekt „Netzwerk für Wissenstransfer, Anwenderdialog und Projektentwicklung“ (NetWap) und das Teilvorhaben Praxistransfer und Vernetzung: Kommunale Verwaltung suchen wir eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in.

Ziel des Projektes ist es, die Beteiligung an von Polizeien, Feuerweheren und Kommunalverwaltungen sowie anderen Akteure des Zivil-& Katastrophenschutzes an der sicherheitsrelevanten Forschung zu fördern und Barrieren für eine aktive Mitwirkung abzubauen. Gleichzeitig solle es Forschungseinrichtungen für die spezifischen Bedarfe, Entscheidungswege und Rahmenbedingungen dieser Akteure sensibilisieren. Partner des Projektes sind das Technische Hilfswerk (THW), die Deutsche Hochschule der Polizei (DHPOL), die Vereinigung zur Förderung des Deutschen März des Brandschutzes (VFDB) und DEFUS.

In dem vom THW geführte Konsortium hat DEFUS die Rolle, die Kommunalverwaltungen zu adressieren und deren Bedarfs zu vertreten. DEFUS soll im Rahmen des vierjährigen Projektes nachhaltige Strukturen für einen bidirektionalen Wissenstransfer zwischen Forschung und kommunalen Anwendern aufbauen und nachhaltig gestalten. Dazu werden Formate entwickelt, die den Mehrwert wissenschaftlicher Sicherheitsforschung sichtbar machen, Vertrauen schaffen und die Beteiligung kommunaler Akteure an deutschen und europäischen Forschungsprojekten erleichtern.

Neben der projektbezogenen Tätigkeit bietet die Stelle die Möglichkeit, Einblicke in die Netzwerkarbeit von DEFUS zu erhalten und direkt mit Kommunalverwaltungen zu Themen der urbanen Sicherheit zusammen zu arbeiten.   

Aufgaben-schwerpunkte

  • Organisation und selbständige Umsetzung des Forschungsprojektes (Projektverantwortung).
  • Entwicklung und Durchführung von Trainings- und Unterstützungsangeboten für kommunale Verwaltungen mit dem Ziel, die Beteiligung von Kommunen an Projekten sowie den Mehrwert der Beteiligung zu erhöhen.
  • Analyse und Abbau struktureller und organisatorischer Hürden für Kommunen für die Teilnahme an Forschungsprojekten.
  • Konzeption von Informations- und Austauschformaten, die Forschende für Anforderungen, Entscheidungsprozesse und Rahmenbedingungen kommunaler Akteure sensibilisieren.
  • Entwicklung, Pilotierung und Evaluation innovativer Formate für den bidirektionalen Wissenstransfer (z. B. Innovationswerkstätten, partizipative Workshops).
  • Sicherstellung des Rückflusses kommunaler Praxiserfahrungen in Forschungsprozesse.
  • Aufbau und Pflege nachhaltiger Vernetzungsstrukturen zwischen Kommunen, Forschung und weiteren relevanten Akteuren.
  • Strategische Einbindung bestehender Netzwerke (z. B. DEFUS, kommunale Verbände) zur langfristigen Verstetigung des Praxistransfers.
  • Teilnahme an für das Projekt relevanten Veranstaltungen im Inn- und Ausland.
  • Beteiligung in und an DEFUS-Aktivitäten außerhalb des Projekts.

 

Wir wünschen uns

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Diplom) in Sozialwissenschaften, Soziologie, Kriminologie, Politik- und Verwaltungswissenschaften, Geographie, Stadt- und Regionalplanung oder vergleichbaren Studiengängen
  • Erfahrungen im Projektmanagement
  • Kenntnisse der Forschungslandschaft und Förderungsstruktur der deutschen und europäischen Sicherheitsforschung
  • Kenntnisse der aktuellen Herausforderungen der urbanen Sicherheit, der kommunalen Resilienz und der Prävention von Gewalt, Kriminalität und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
  • Kenntnisse der Strukturen kommunaler Verwaltung und anderen Sicherheitsakteuren
  • Erfahrungen im Umgang mit kommunalen Akteuren, Sicherheitsorganisationen sowie anderen Akteuren im Bereich der Prävention
  • stilsicheres Verfassen von wissenschaftlichen Texten und Handreichungen für die Praxis
  • Fähigkeit zum interdisziplinären Arbeiten mit räumlichem, technologischem aber auch wirtschafts- und sozialwissenschaftlichem Zugang
  • ausgeprägte Kommunikations- und Moderationskompetenz
  • souveränes Auftreten gegenüber unseren Mitgliedern, Projektpartnern und Forschungsförderern
  • eigenverantwortliches Arbeiten und hohe Teamfähigkeit
  • gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen in Englisch
  • Flexibilität und Bereitschaft zu Dienstreisen in Deutschland und im Ausland
  • Lust auf die Stelle und Spaß an der Arbeit auch im internationalen Kontext

Wir bieten

  • interdisziplinäre, abwechslungsreiche Arbeit in europäischen und nationalen Forschungs- und Praxisprojekten
  • Themenvielfalt (urbane Sicherheit, kommunalen Prävention von Gewalt und Kriminalität, kommunales Krisenmanagement, Governance der urbanen Sicherheit und des friedlichen
    Zusammenlebens sowie zu Fragen der kommunalen Resilienz).
  • Intensiven Austausch mit Kommunalvertretern aus Deutschland und Europa.
  • Möglichkeiten zur eigenen Schwerpunktsetzung / Initiative und Ausbau der Stelle.
  • selbstständige Arbeitsorganisation in kleinem dynamischem Team.
  • flexible Arbeitszeiten.
  • Kollegiales Miteinander und fachlichen Austausch

Rahmenbedingungen

  • Die Stelle ist teilzeitfähig.
  • ein Büro in Hannover und mobiles Arbeiten in einem europäischen Umfeld.
  • Die Vergütung erfolgt nach Tarif des Öffentlichen Dienstes für Kommunen (TVÖD VKA) in
    der Entgeltstufe E13. Die Eingruppierung ist von der Berufserfahrung abhängig.
  • Die Stelle ist projektbezogen befristet bis Februar 2030.

Bewerbungsverfahren

  • Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsschreiben und Ihren Lebenslauf bis zum 15. Februar 2026
    per E-mail an defus@defus.de ein.
  • Das Auswahlgespräch erfolgen zwischen dem 4.-6- März 2026 voraussichtlich
    in Hannover oder online.
  • Bei Rückfragen können Sie sich sehr gern an unsere Geschäftsführerin
    Anna Rau (rau@defus.de) wenden

 

Stellenausschreibung (PDF)

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