Stadt Köln

Kriminalprävention wird in Köln schon seit den neunziger Jahren durch Ordnungspartnerschaften zwischen der Stadt Köln, der Polizei und anderen Institutionen aktiv gestaltet. Hierzu bestehen zahlreiche Präventionsnetzwerke sowie Kriminalpräventive Räte auf Stadtbezirksebene. 2004 wurde die Kölner Sicherheitskonferenz gegründet.

Die Stadt Köln ist seit 2016 Mitglied bei EFUS/DEFUS und dort im Vorstand vertreten, um die interkommunale und europäische Zusammenarbeit in Präventionsfragen zu intensivieren.

Interview mit OB Henriette Reker zur Mitgliedschaft bei Efus und DEFUS

EFUS/DEFUS bieten den Zugang zu einem großen Netzwerk und die Möglichkeit, innovative Lösungsstrategien und Best Practice Beispiele aus ganz Europa zu erhalten.

Aktuelles

27.11.2019

Austausch zwischen Köln und Rotterdam

Im September tauschten sich Vertreter der beiden Städte zu Sicherheit und Prävention aus. Organisiert wurde der Austausch seitens der Stadt Köln vom Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit und in Rotterdam von der Abteilung für Öffentliche Sicherheit. Die Idee für den intensiven Austausch wurde im Rahmen der Efus Generalversammlung im Sommer 2019 geboren. Beide Städte sind Mitglied bei Efus und nutzen den internationalen Austausch für die eigene Weiterbildung.

Aus Köln reisten 7 Vertreter der Stadtverwaltung (Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit,  Räumliche Stadtentwicklungsplanung, Amt für Öffentliche Ordnung, Stadtbau im Quartier /Domumfeld) und der Polizei NRW in die zweit größte Stadt der Niederlande.

Neben den Maßhamen der Stadtverwaltung Rotterdam zur Mitarbeitersicherheit standen die Sicherheit im öffentlichen Raum und auch zur partizipativen Stadtgestaltung, Stärkung von benachteiligten Vierteln und sitautiver Prävention im Fokus des Besuchs.

In zwei Tagen lernten die Kölner in einem straffen Programm verschiedene Aspekte des Safety & Security Programm der Stadt Rotterdam kennen. Das Safety & Security Programm der Stadt Rotterdam „Safety@Rotterdam“ beinhaltet die drei Schwerpunkte „Involved City“ (eine Stadt, die alle Protagonisten am Sicherheitsprozess beteiligt), „Resilient City“ (eine Stadt, die ihre Vulnerabilität reduziert und Prävention im Hinblick auf Anschläge und Vorfälle betreibt, aber auch auf eine schnelle Reaktion vorbereitet ist) und „City in Balance“ (eine Stadt, in der Menschen sicher leben und arbeiten – sowie ein gutes Freizeitklima genießen, in der sowohl Einwohner als auch Besucher sich sicher und wohl fühlen).

Ein Gegenbesuch der Rotterdamer in Köln ist für das nächste Jahr vorgesehen.

Ansprechpartner

Herr Dr. Stephan Keller
Stadtdirektor
Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht

+49 221 221 - 31001
+49 221 221 - 31003
stadtdirektor@stadt-koeln.de

Frau Dolores Burkert
Leiterin der Stabsstelle
Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit Geschäftsführung Kriminalpräventiver Rat Köln

+49 221 221 – 25000
+49 221 221 – 35375
dolores.burkert@stadt-koeln.de