Landeshauptstadt Düsseldorf

Das Thema "Sicherheit" hat für viele Bürgerinnen und Bürger an Bedeutung zugenommen. Umso wichtiger ist es für die lokale Ebene, auf die Ängste der Menschen einzugehen und entsprechend zu reagieren.

Als zentrale Stelle der kommunalen Präventionstätigkeit wurde in Düsseldorf bereits 1994 der Kriminalpräventiven Rat gegründet, in dem alle gesamtgesellschaftlich relevanten Gruppen mitarbeiten, ihre Ideen und eigenen Handlungsmöglichkeiten einbringen. Die Behörden, städtischen Ämter und sonstigen Organisationen werden durch ihre Leitungen vertreten. Kriminalprävention muss "Chefsache" sein, wenn die Arbeitsergebnisse schnell und umfassend umgesetzt werden sollen.

Die Umsetzung der Arbeitsergebnisse erfolgt in so genannten Fachgruppen, die mit Fachleuten der Arbeitsebene besetzt sind. Dieses System des "Düsseldorfer Wegs" hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und wird daher fortgeführt.

 

Interview mit Christian Zaum, Beigeordneter für Recht und Ordnung, Stadt Düsseldorf zu DEFUS & Efus

Die Mitgliedschaft und Zusammenarbeit sowohl bei EFUS als auch bei DEFUS ist wichtig, da wir häufig gleiche oder zumindest ähnliche Probleme bewältigen müssen. Mit dem Austausch über sogenannte best-practice Beispiele und erworbenes Wissen können wir voneinander lernen und auf lokaler Ebene effektive Maßnahmen im Rahmen der kommunalen Kriminalpräve

Aktuelles

13.07.2021

Wir alle tragen Etiketten

Stadt Düsseldorf dreht im Rahmen des Bridge Projekts einen Videoclip gegen Diskriminierung. „Bridge - building resilience to reduce polarisation and growing extremism“ ist ein EU gefördertes Projekt, das vom Europäischen Forum für urbane Sicherheit (EFUS) mit Partnerstädten aus ganz Europa durchgeführt wurde. Das Projekt verfolgt den Gedanken, die individuelle Anfälligkeit für Intoleranz durch die Sensibilisierung der Gesellschaft zu verringern.

Unter Federführung des Kriminalpräventiven Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf (KPR) hat sich eine Arbeitsgruppe aus dem Lenkungskreis der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus mit der Stärkung des gesellschaftlichen Umgangs miteinander kreativ auseinandergesetzt. In diesem Rahmen ist ein Kurzfilm entstanden, der dies veranschaulicht. Der Clip richtet den Fokus auf die Vergabe von sogenannten „Etiketten“, wie wir diese bewusst oder unbewusst anderen zuteilen oder auch zugeteilt bekommen. Welche „Etiketten“ werden Ihnen angeheftet bzw. welche vergeben Sie selber? 

Zum Videoclip

07.07.2021

Jugendliche fordern Respekt, Akzeptanz Gleichberechtigung

Im Rahmen des von der EU finanzierten und von Efus geführten LOUD Projekts  erarbeiteten Jugendliche aus sieben europäischen Städten alternative Narrative zu Extremismus, Rassismus und Intoleranz. Die Ergebenisse des zweijährigen Projekts zeigen auf eindrücklicheweise, wie sehr das Leben von Jugendlichen in Europa von Diskriminierung geprägt ist. Die jungen Menschen sagen in den Videoclips Rassismus und Diskriminierung den Kampf an und fordern gleichalrtige auf, sich ebenfalls laut dagegen zu äußern.

Zu den Clips der Projektstädte

Ansprechpartner

Herr Christian Zaum
Beigeordneter für Recht, Ordnung und Wohnen
Vorsitzender des Kriminalprävenitven Rates

0211 89.9 3795
christian.zaum@duesseldorf.de

Frau Tanja Schwarzer
Geschäftsführerin Kriminalpräventiver Rat

0211 89.9 3739
0211 89.3 3739
tanja.schwarzer@duesseldorf.de