Projekte

Die Mitgliedskommunen und -organisationen haben insbesondere durch die Vernetzung mit dem Europäischen Forum für Urbane Sicherheit (EFUS) die Möglichkeit, an verschiedenen Projekten im Themenfeld der kommunalen Sicherheitsarbeit teilzunehmen.

Webinarreihe "Extremistische Radikalisierung - Herausforderung für Kommunen und Möglichkeiten der Prävention"

die von DEFUS und dem Institut für angewandte Präventionsforschung des Deutschen Präventionstages (dpt-i) gemeinsam organisierte Webinarreihe beleuchtet die unterschiedlichen Facetten des Themenkomplexes Extremismus und Radikalisierun. Mit der Webinarreihe wollen DEFUS und das dpt-i den Wissensstand bei den relevanten Akteuren der Extremismusprävention vertiefen und damit die Qualität in der Präventionsarbeit erhöhen. Zielgruppe sind Fachkräfte und Angestellte der Kommunen, die in ihrem Arbeitsalltag mit dem Themenkomplex des Extremismus und der Radikalisierung konfrontiert sind. Denn im Bereich der Prävention von extremistischen Einstellungen und Verhaltensweisen sowie bei Ansätzen zur De-Radikalisierung sind ein sensibler Umgang und gute Kenntnis der begrifflichen Unterschiede von großer Relevanz. Die Webinare sollen ein niedrigschwelliges und kostengünstiges Angebot sein, sich weiterzubilden.

Hier zum Überblick zu Themen und Referenten sowie zur Anmeldung

Die Webinarreihe ist Teil des europaweiten Projekts LIAISE 2 (Local Institutions Against Extremism) und wird mit Mitteln aus der EU finanziert.

Seit Beginn des Jahres 2016 arbeiten 29 Partnerorganisationen aus zehn Ländern im Rahmen des Nachfolgeprojektes LIAISE2 zusammen, um die Ergebnisse des ersten Projektes durch geeignete Veranstaltungen und Trainings weiterzutragen. Aus Deutschland sind DEFUS sowie die Mitgliedsstädte Augsburg, Düsseldorf und Essen beteiligt. LIAISE 2 ist das Folgeprojekt zu LIAISE (Local Institutions AgaInSt Extremism), das von 2014 bis 2016 lief und an dem die DEFUS-Mitglieder Düsseldorf, Augsburg und Leer teilnahmen. Nähere Informationen zu LIAISE 2 finden Sie auf der EFUS-Webseite.

Städtebauliche Kriminalprävention

Die sozialräumlichen Problematiken an dezentralen Stadtteilplätzen sind im Jahr 2014 im Rahmen einer Vorstudie in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen in den Blick genommen worden. Die Ergebnisse sind im Online-Journal sozialraum.de veröffentlicht worden.

Gerechtigkeit

Seit 2014 läuft das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderte Projekt VERSS - Aspekte einer gerechten Verteilung von Sicherheit in der Stadt. Das Projekt wird von einem Konsortium unter der Projektleitung des Internationalen Zentrums für Ehtik in den Wissenschaften der Universität Tübingen bearbeitet. Das Deutsche Forum für Urbane Sicherheit e.V. ist gemeinsam mit den Mitgliedern Stuttgart und Deutscher Präventionstag als assoziierter Partner beratend tätig. Den Projektflyer können Sie hier abrufen.

Sicherheitsaudits

Seit 2013 arbeiten das Deutsche Forum (DEFUS) und die Stadt Stuttgart am Projekt "Methodological tools for the definition of securtiy local policies in Europe - AUDITS" mit. Es wird ebenfalls von EFUS koordiniert und im Rahmen des EU-Programms "ISEC 2011 - Prevention and fight against crime" gefördert. > Übersicht des laufenden Projektes in Steckbriefform

Der qualitative Teil der im EU-Projekt "AUDITS" entwickelten Modellbefragung ist in Augsburg umgesetzt worden. Am 17. April 2015 wurden dort zwei Stadtteilrundgänge durchgeführt. Eine Filmdokumentation der Methode finden Sie >hier

Der quantitative Fragenkatalog wurde in der Stadt Düsseldorf im Rahmen einer Bewohnerbefragung eingesetzt. Die Pressemeldung der Stadt Düsseldorf dazu finden Sie >hier

Tourismus und Sicherheit

Von 2013 bis 2015 lief das von EFUS koordinierte Projekt "Tourism and Safety", an dem die Stadt München als Partnerstadt beteiligt war. Das Projekt wurde im Rahmen des EU-Programms "ISEC 2011 - Prevention and fight against crime" gefördert. > Übersicht des Projektes in Steckbriefform > Die Abschlusspublikation ist auch auf Deutsch erschienen.

Alkoholprävention

Von 2011 bis 2013 war die Stadt Stuttgart gemeinsam mit neun weiteren europäischen Städten am Projekt "Safer Drinking Scenes - Alcohol abuse among young people in public spaces (SDS)" beteiligt. Darin ging es insbesondere um die Ursachen und Auswirkungen des "Binge-Drinkings" (Rauschtrinken, umgangssprachlich bekannt als "Vorglühen" und "Komasaufen"). Das Projekt ist im Rahmen des EU-Programms "ISEC 2009 - Prevention and fight against crime" finanziert worden. Die Abschlusspublikation (englisch und französisch) können Sie auf der EFUS-Webseite bestellen. Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite.

Großveranstaltungen

Von 2009 bis 2012 war die Stadt Mannheim mit fünf weiteren europäischen Städten Partner des Projektes "GOAL - Gathering Of All Local forces to prevent violence in sporting events". Ziel des Projektes war es, lokale Verwaltungen dabei zu unterstützen, einen umfassenden Lösungsansatz gegen Gewalt und Vandalismus im Kontext großer Sportveranstaltungen zu entwickeln. GOAL wurde im Rahmen des EU-Programms "ISEC - Prevention and fight against crime" unterstützt. Zu dem entwickelten Handbuch ist eine deutsche Kurzfassung erschienen. Die Langfassung (englisch und französisch) können Sie auf der EFUS-Webseite bestellen.

Rückfallvermeidung

Von 2007 bis 2012 hat die Stadt Göttingen als Kooperationspartner an zwei aufeinander folgenden und inhaltlich aufeinander aufbauenden Projekten zum Thema „Vermeidung wiederholter Straffälligkeit“ teilgenommen. Die von EFUS koordinierten Projekte mit den Titeln „Innovative Strategies for the Prevention of Re-Offending“ und „Training local Stakeholders on Preventing Re-Offending“ wurden im Rahmen des EU-Programms für lebenslanges Lernen, Aktionsbereich GRUNDTVIG gefördert. Der darin entwickelte Schulungsleitfaden für örtliche Projektträgen ist auch auf deutsch erschienen. Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite.