Ziele & Angebot

DEFUS, das sind aktuell 15 Städte und Organisationen

  • die sich über Landes- und Stadtgrenzen hinweg zu drängenden Sicherheits- und Präventionsfragen austauschen.
  • die mit einer Stimme sprechen, um die Anliegen und Themen der kommunalen Kriminalprävention gemeinsam voranzutreiben und zu vertreten.
  • die gemeinsam Maßnahmen entwickeln und umsetzen.

Das Deutsch-Europäischen Forums für Urbane Sicherheit e.V. (DEFUS) ist die deutsche Sektion des Europäischen Forums für Urbane Sicherheit (Efus). Die damals 10 deutschen Mitglieder bei Efus gründeten im Rahmen des 15. Deutschen Präventionstages, am 10. Mai 2010, in Berlin, das deutsche Forum. Damit schafften sie die Basis für einen regelmäßigen Austausch und eine kontinuierliche Zusammenarbeit im Bereich der Kriminalprävention der deutschen Städte.

Die Zwecke und Strukturen dieses eingetragenen gemeinnützigen Vereins sind in der Vereinssatzung festgelegt.

Zielsetzung

Ziel von DEFUS ist die Mitwirkung an der Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und Sicherheitswahrnehmung in den Mitgliedskommunen. Dies soll geschehen auf den Gebieten der

  • Verbrechensvorbeugung und -bekämpfung,
  • Intensivierung der kommunalen Kriminalprävention,
  • Verkehrssicherheit.

Themen

Efus und DEFUS bearbeiten eine breite Palette von Themen rund um die kommunale Kriminalprävention und Fragen der städtischen Sicherheit. Die Themenschwerpunkte richten sich nach dem Bedarf der Mitglieder und dem Tagesgeschehen, dazu zählen derzeit unter anderem:

  • Wohnungseinbruch
  • Straßenkriminalität
  • Organisiertes Betteln
  • Sicherheitsanalysen und Befragungen
  • Prävention von extremistischer Radikalisierung
  • vorurteilsmotivierte Gewalt

Angebot

Die Mitgliedschaft bei DEFUS bietet:

  • Informations- und Erfahrungsaustausch in Sicherheitsfragen auf Leitungs- und Arbeitsebene.
  • Nationale und internationale Vernetzung von Behörden, Körperschaften und Organisationen, zu deren Aufgaben die Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und die Kriminalprävention gehören.
  • Erleichterten Zugang zu europäischen Fördermitteln für Präventionsprojekte und präventive Maßnahmen in den Mitgliedskommunen.
  • Transferleistungen von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in die praktische Alltagsarbeit der Kommunen und umgekehrt das Einbringen von kommunalen Bedürfnissen in die wissenschaftliche Arbeit. 
  • Weitere Service- und Beratungsleistungen zur Erleichterung der Arbeit in den Mitgliedskommunen.